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Jede Resista®-Ulme hat einen Chip (Transponder)
 
 


Jede Resista®-Ulme ist ein Unikat, weil ihr vom Züchter ein unverwechselbarer Chip implantiert ist. Die Ulme ist dann etwa 4 bis 6 Jahre alt.

Der Chip ist schon im darauffolgenden Jahr nicht mehr sichtbar und wird im Laufe der Jahre immer stärker überwachsen. Das Lesegerät findet ihn aber auch noch nach 20 Jahren.

Damit kann jede Resista®-Ulme einwandfrei identifiziert und ihr Produktionsweg zurückverfolgt werden.

Das System wurde entwickelt von AEG in Ulm/Deutschland. Seit 2003 erhält lückenlos jeder Resista®-Jungbaum einen Chip.

Ausblick: Mit derartigen Chips lässt sich ein städtisches Baumkataster elegant verwalten.

Transponder
 
 
Pflanzschnitt
 
 
 
 

Eine wichtige Voraussetzung für problemfreies Anwachsen und eine gute Weiterentwicklung neu gepflanzter Bäume ist ein Pflanzschnitt. Die Art und Intensität eines solchen Schnittes richtet sich danach, ob die Bäume ohne Ballen, mit Ballen oder aus dem Container gepflanzt werden. Dabei ist in der Regel ein schärferer Schnitt besser als gar keiner.

Die Bilder 1 bis 3 zeigen einen von neun Bäumen der Resista®-Ulme ’New Horizon‘, die im Frühjahr 2003 als 16-18er einen sehr scharfen Pflanzschnitt erhielten und sich sehr gut entwickelt haben.

Bild 1 zeigt den Baum zum Zeitpunkt der Pflanzung im April 2003

New Horizon nach  Pflanzschnitt

 

Bild 2: August 2004



Ulme 1 Jahr nach Pflanzschnitt

 

Bild 3: Juli 2007

New Horizon 4 Jahre nach Pflanzschnitt

 
Bild 4: 'Rebona' Mai 2007
Rebona Mai 07 vorher
 
 
 Bild 5: 'Rebona' Mai 2007
Rebona Mai 07 nachher
 
 
 

Bild 6: 'Rebona' Mai 2007

 

Die Bilder 4 bis 9 zeigen Bäume der Resista®-Ulme 'Rebona', die beim Pflanzen am 11. Mai 2007 sehr stark zurückgeschnitten werden mussten . Sieben Wochen später am 27 Juni 2007 waren die frischen Austriebe bereits wieder ca. 20 bis 25 cm lang (Bilder 7 und 8).

Rebona Mai 07
 
 Bild 7: 'Rebona' Juni 2007
Rebona Juni 07
 
 
 Bild 8: 'Rebona' Juni 2007
Rebona Juni 07 Allee
 
 
 Bild 9: zeigt die Pflanzung am 15. Oktober 2007. Die Triebe sind inzwischen ca. 30 bis 50 cm lang.
Rebona
 
 
 
 
 
15 Jahre Resista®-Ulmen im Landkreis Dithmarschen
 
 
 
 

Schon sehr früh nach dem Bekanntwerden der Resista®-Ulmen begann sich die Holsteiner Baumschule Clasen & Co in Rellingen für diese Ulmen zu engagieren. Der Grund: Das Ulmensterben der heimischen Ulmen hatte eine empfindliche Lücke in den Bestand an Straßenbäumen und in die Sortimentsliste derjenigen Straßenbäume gerissen, welche unter den extremen Standortbedingungen an der Westküste Schleswig Holsteins (Wind/Sturm, Salzgischt) überhaupt einsetzbar sind.

Inzwischen sind über 10.000 Resista®-Ulmen an den Straßen in Schleswig Holstein und besonders im Landkreis Dithmarschen gepflanzt worden und stellen dort ihre sehr guten Gebrauchswerte unter Beweis.

Die beiden Resista®-Sorten ‘New Horizon’ und ‘Regal’ sind seit 2006 im Standardleistungskatalog des Straßen- und Brückenbaus aufgenommen.

Die genauso alte, aber damals noch nicht als Straßenbaum eingesetzte Resista®-Sorte ‘Rebona’, eine Geschwistersorte von ‘New Horizon’, zeigt inzwischen die gleichen guten Eigenschaften.

Alle Bilder wurden am 14. September 2007 aufgenommen und lassen den verregneten Herbst gut erahnen.


Regal

oben: Ulmus 'Regal' bei Flehde. unten: Ulmus 'New Horizon' bei Lunden.

New Horizon

 
'New Horizon' und 'Regal'

 

Einzelner Baum von Ulmus 'New Horizon' in einer Pflanzung von Ulmus 'Regal', Ortsumfahrung Friedrichstadt.

 

 

 
New Horizon

 

Ulmus 'New Horizon', Ortseinfahrt Wesselburen, vom Eidersperrwerk kommend

 
 
 
Regal vs. Bergahorn

 

Ulmus 'Regal', Strasse Lehe-Friedrichstadt. Die extremen Standortbedingungen werden sichtbar an dem Bergahorn im Vordergrund, der als einer von wenigen aus der vorangegangenen Pflanzung überlebte und in die nachfolgende Pflanzung mit Ulmus 'Regal' integriert wurde.

 
 
 
 
Resista®-Ulmentag 2007
 
 
 
 

Resista®-Ulmen gewinnen stetig an Bedeutung. Das war eines der wichtigsten Resümees des diesjährigen Resista®-Ulmentages.

Unter Leitung der Eisele GmbH & Co KG in Darmstadt haben sich inzwischen europaweit Baumschulen zusammengefunden, um die Vermarktung der unter der Marke Resista® zusammengefassten Ulmensorten zu organisieren. Das jährlich stattfindende Treffen soll diese Aktivitäten koordinieren und auswerten.

Der Ulmentag 2007 am 30 August war der inzwischen fünfte und fand in schöner Tradition bei einem der Partner statt. In diesem Jahr waren die österreichischen Baumschulen Grossbötzl in Ort im Innkreis Gastgeber.

Den Schwerpunkt prägte diesmal die Arbeit mit dem Internet. Es war die Frage zu beantworten, wie wir Sie als Interessenten und potentielle Kunden noch besser auf Resista®-Ulmen aufmerksam machen und sachgerecht informieren können.

Mit dieser Website wollen wir Ihnen über Sortenbeschreibungen, Referenzstandorte, Bezugsquellen, fachliche Informationen, Neuigkeiten und ein breites Bildangebot Möglichkeiten an die Hand gegeben, sich ein umfassendes Bild zu machen. In Zukunft werden Downloads die Nutzung dieser Informationen noch erleichtern.

Gerne greifen wir auch Ihre Anregungen auf, was Sie sich an Verbesserungen unserer Website wünschen.

Die Partner konnten über wachsendes Interesse und zunehmende Aufträge für Resista®-Ulmen berichten, was die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges unterstreicht.

Mit großem Engagement wird die Beteiligung an internationalen Versuchen betrieben, die Resistenz und Gebrauchswerte der europaweit verwendeten Ulmensorten ermitteln sollen.

Ein Höhepunkt war die anschließende Besichtigung des Betriebes und natürlich besonders der Ulmenquartiere. Die Bilder geben einen kleinen Eindruck.


Ulmentag

Ulmentag

Ulmentag

Ulmentag

 
 
Gruppenbild UT o7
 
 
 Die Teilnehmer am Resista®-Ulmentag 2007: vordere Reihe v. l. Dirk Clasen, Clasen & Co , Baumschulen, Rellingen, Christoph Eisele, Eisele GmbH & Co KG, Darmstadt, Karl Grossbötzl, Baumschulen Grossbötzl, Ort i. I., Hossein Arshadi, Hillier Nurseries, Ampfield, hintere Reihe v. l. Dr. Dietmar Bilz, Dr. Bilz Gartenbauberatung, Dresden, Ronnie Nijboer, Bonte Hoek Kwekerijn, Glimmen, Christian Lorenz, H Lorberg Baumschulerzeugnisse, Ketzin, Patrick Svensson, AB Björkhaga Plantskola, Veberöd, Matthias Eisele, Eisele GmbH & Co KG, Darmstadt.
 
 
 
 
 
Wachstumsvergleich
 
 
 
 

Ulmen haben eine sehr schnelle Jugendentwicklung. Deshalb lassen sich mit ihnen gestalterische Ziele in relativ kurzer Zeit erreichen.

Die im Bild gezeigten Ulmus ’New Horizon‘ (links) und Tilia cordata (rechts) wurden zeitgleich 2000 an der Ortsumfahrung Schönberg (Mecklenburg-Vorpommern) mit Stammumfang 16-18 cm gepflanzt. Zum Zeitpunkt der Aufnahme im Juni 2005 betrugen die mittleren Stammumfänge der Ulmen 46 cm und die der Linden 25 cm.

Das untere Bild zeigt dieselben Bäume im Juli 2007. Die mittleren Stammumfänge waren bis dahin bei den Ulmen auf 60 cm und bei den Linden auf 30 cm angewachsen.

Wachstumsvergleich

Wachstumsvergleich Ulmen und Linden

 
 
 
 
Resista®-Ulme `Regal´ - Landau
 
 
 
 

In Landau in der Pfalz wurde 1984 u. a. eine Ulmus ’Regal‘ als Heister 150-200 cm gepflanzt. Dieser Baum war 2004 18 m hoch und 8 m breit und hatte einen Stammumfang von 134 cm. Er ist in dieser Zeit jährlich durchschnittlich 80 cm in die Höhe und 40 cm in die Breite gewachsen.

Bild 1 zeigt den Baum im Juni 1988

Ulme Regal 1988

 

Bild 2 zeigt den Baum im September 1993

Ulme Regal 1993

 

Bild 3 zeigt den Baum im November 2003

Ulme Regal

 
 
 
 
Resista®-Ulme `Regal´ - Seligenstadt
 
 
 
 

Die Resista®-Ulme `Regal´ hat sich am Standort in Seligenstadt hervorragend etabliert. Unter guten Bedingungen wächst bei einer Resista®-Ulme der Stammumfang innerhalb von fünf Jahren von 14-16 cm auf 30 cm!

Ulme

 

Der hier abgebildete Baum hat von 2002 bis 2006 den Stammumfang von 96 cm auf 117 cm vergrößert.

Ulme

 
 
 
 
Resista®-Ulme `Regal´ - Weinsberg
 
 
 
 

In Weinsberg kann die Resista®-Ulme `Regal´ ihr Potenzial als anspruchsloser, schmalkroniger Alleebaum voll ausspielen. Sie kommt mit den unterschiedlichsten Standorten zurecht, auch unter extremen Bedingungen. Sie gedeihen in nährstoff- und humusarmen, leichten und trockenen Böden, aber auch in schweren, verdichteten und schlecht belüfteten Substraten, ebenso auf grundwasserfernen Standorten, in versiegelten Flächen und in geringmächtigen Böden über Fels, Gestein und Schutt.

Ulme

 
 
 
 
Resista®-Ulme `New Horizon´ - Wismar
 
 
 
 

Wie hier am Standort in Wismar ist die Resista®-Ulme `New Horizon´ im öffentlichen Grün die willkommene Alternative. Bäume dieser Pflanzung haben bereits Überflutung mit Ostseewasser aus dem Hafenbecken überstanden.

Ulmen
 

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